Törnberichte

Winterlager, Wartungstörn und Ausgangspunkt für individuelle Segeltörn: Marina Calero Lanzarote

Wir beziehen unseren Liegeplatz für die nächsten 3 Monate in der Marina Calero auf Lanzarote.

Wunderschön und richtig idyllisch ist die Marina Calero auf Lanzarote und dabei nur 20 min vom Flughafen entfernt.

Ein idealer Ausgangspunkt für individuelle Segeltörn rund um Lanzarote und Furteventura. Oder wer gerne grössere Ausflüge unternehmen mag auch nach Gran Canaria, Teneriffa und die anderen kanarischen Inseln.

Im Januar wollen wir seitens der Werft notwendige Wartungsarbeiten am Rumpf durchführen alssen und ein neues Antifouling auftragen lassen. Dabei sind wir ebefalls vor Ort und überwachen die Arbeiten und führen weitere Reparaturen und Wartungsarbeiten an der Ausrüstung under der Technik unseres Katamaranes durch.

Freiwillige und Helfer, sowie Neugierige sind dabei immer herzlich willkommen, zu lernen gibts immer was dabei. Und natürlich freuen wir uns über helfende Hände.

 

Eine kleine Bilanz 2018: Wir blicken recht Stolz auf die zurückgelegt Strecke: St.Martin -Gouadeloupe – BVI – Preveza – Athen – Rhodos – Sizilien – Sardinien – Mallorca – Malaga – Lanzarote. Und freuen uns, dass sich weit mehr als 100 Mitsegler entschlossen haben sich uns als Skipper oder Mitsegler zu begleiten und dabei zu sein, mitzumachen und zu gestalten !

Malaga – Lanzarote: einmal Atlantik bitte. Gibraltar wäre auch nicht schlecht. 3 Wochen.

Skipper: Peter

Crew: Gerhard, Martina, Dieter, Peter

Skipper und Crew sind eine eingeschworene Gemeinschaft und gehen mehrmals im Jahr zusammen auf Segeltörn.

Gibraltar bleibt aber dieses mal aussen vor, scheinbar stehen die Winde derart günstig, dass Peter gleich den Kurs auf die Kanaren absetzt.

Besondere Vorkommnisse: Eine Naht der Genua ist nicht in der lage den Belastungen stand zu laten und geht auf, die Crew muss von Ihrem Vorhaben ablassen auch Madeira anzusteuern und setzt dann direkten Kurs auf Lanzarote. Dort kann die Genua vom örtliche Segelmacher kurzfristig wieder Instandgesetzt werden und weiter gehts rund um Lanzarote.

Mallorca – Malaga, alles andere als einfach mal eben …

Skipper: Michael

Crew: Thomas, Gabriel, Olaf, Felix, Robert

das Wetter ist der Crew alles andere als wohlgesonnen und der ein oder andere meiner Blicke auf Windy lässt mich zweifeln, ob die nicht unerhebliche Strecke von Mallorca nach Malaga überhaupt machbar ist.

Crew und Skipper haben locker 450 sm vor sich. Und fast auf der gesamten Strecke gegenan.

Michael ist extrem strukturiert und bestens auf jedliche Eventualität vorbereitet. Seine Crew sind auch keine Anfänger und haben jeweils schon viele Seemeilen auf dem Buckel.

Am Ende schaffen Sie auch was Sie sichj vorgenommen haben und kommen mit einem guten Zeitpuffer in malaga an. Festgemacht wird in der Marina Benalmadena.

Ein anstrengender Segeltörn – ein dickes Lob an Skipper und Crew.

San Vito lo Capo Herbstferien einmal anders bitte !

Skipper Markus und Crew Jana, Ben, Tom, Milla, Luk

Wir verbringen eine geruhsame Woche in san Vito lo Capo.

Eigentlich war der Plan eine Vulkantour zu unternehmen, wir wollten in Catania einchecken und dann zuerst den Ätna erkunden und im Anschluss zum Stromboli und den liparischen Inseln segeln.

Der unerwartete Abbruch der Crew auf dem Weg von Rhodos nach Sizilien hatte uns gezwungen unsere Pläne zu ändern, aber uns bleibt eine geruhsame 2te Woche in San Vito lo capo.

San Vito ist traumhaft schön, ein wirklich aussergewöhnliches Kleinod im Mittelmeer und erstaunlicherweise recht wenig bekannt. Uns entschädigt ein Urlaub dort immer wieder für wirklich alles und wir sind super entspannt. Wir geniessen Land und Leute, amchen kleine Ausflüge, zb. nach Trapani zu den Salinen und zum Kloster auf dem Berg bei Erice.

Im Nachhinein sind wir der Crew Rhodos/Sizilien sogar ein bisschen dankbar, der ursprünglich geplante Törn von Catania nach San Vito wäre für uns als Familie mit kleinen Kindern vermutlich viel zu stressig und zuviele Meilen gewesen. Oftmals nimmt man sich einfach mehr vor als sinnvoll wäre, wenn man die Leistungsfähigkeit der „kleinen Crew“ und vor Allem die möglichen Alternativen mal ganz genau betrachtet.

Also ein neuer Vorsatz: weniger Meilen und mehr Land, Leute und „buchteln“ soll es in Zukunft sein.

Wir planen die weiteren Oneways überall dort wo die 400sm pro Woche überschritten waren um und machen aus einer Woche dann einen zweiwöchigen Törn. 🙂